Ungültige Energieausweise

Erste Energieausweise werden 2018 ungültig

Ob beim Verkauf, bei der Vermietung oder auch der Verpchtung - ein Energieausweis ist Pflicht. Achtung: 2018 werden die ersten ausgestellten Energieausweise ungültig. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Die ersten Energieausweise waren 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden.
Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen.
Die dena empfiehlt außerdem, aussagekräftigere Bedarfsausweise einzusetzen.
(siehe Beitrag in der Rubrik Aktuell)

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) forderte bereits in der Fassung von 2009 im §16, dass Eigentümer von öffentlichen Gebäuden einen Energieausweis gut sichtbar aushängen, wenn auf mehr als 1.000 Quadratmetern Nutzfläche die Bürger öffentliche Dienste wahrnehmen.

Diese Fläche wurde in der Fassung der EnEV von 2014 reduziert auf 500 Quadratmeter und seit dem 08. Juli 2015 halbiert sich die Grenze auf nunmehr 250 Quadratmeter.
Eine weitere Neuerung in diesem Zusammenhang: Wenn der Eigentümer das Gebäude nicht selbst nutzt, trifft die Aushangpflicht den jeweiligen Mieter. Der Eigentümer muss ihm einen Energieausweis oder eine Kopie davon übergeben.
Übrigens müssen Energiepässe -falls vorliegend- auch in privatwirtschaftlichen Bauten, wie Kinos, Theater, Kaufhäusern und anderen großflächigen Gebäuden aushängen.